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Fast 30 Jahre nach Ottens & Co.: Kiezkicker wollen drei Punkte an der Bremer Brücke

Für unsere Kiezkicker hieß es in dieser Woche, die 0:2-Heimniederlage gegen den SC Paderborn 07 aufzuarbeiten und die richtigen Schlüsse aus dem Spiel zu ziehen. Am Sonntag (21.3., 13:30 Uhr) wollen die Boys in Brown zurück in die Erfolgsspur finden und beim VfL Osnabrück wieder drei Punkte holen. An der Bremer Brücke gelang das zuletzt vor fast 30 Jahren.

Es war ein ungewohntes Gefühl für unsere Kiezkicker, den Rasen des Millerntor-Stadions nach dem 0:2 gegen den SC Paderborn 07 als Verlierer zu verlassen. Nach zuvor sechs Spielen in Folge ohne Niederlage verloren sie erstmals seit fast sieben Wochen wieder, zuletzt konnte der VfL Bochum unsere Kiezkicker mit 3:2 in die Knie zwingen. "Wir wussten, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen werden", hatte Timo Schultz nach der Partie gegen Paderborn erklärt und dabei betont: "Das Spiel wird uns nicht aus der Bahn werfen."

Es hatte gegen starke Paderborner, die offensiv zwingender agiert und defensiv sehr gut verteidigt hatten, einfach nicht gereicht und das mussten die Braun-Weißen akzeptieren. Seiner Mannschaft machte Schultz keinen Vorwurf, diese hatte Gas gegeben und gekämpft, allerdings fehlten den Boys in Brown "fünf Prozent Wachsamkeit und Spritzigkeit", wie Schultz nach dem Abpfiff anmerkte. Akribisch wurde die Partie im Laufe der Woche aufgearbeitet, um die richtigen Schlüsse für das Spiel beim VfL zu ziehen. Mit neuer Lust, in Osnabrück wieder drei Zähler zu holen, sind unsere Kiezkicker in die Woche gegangen.

Wieder wacher im Kopf und spritziger in den Beinen wollen sie an der Bremer Brücke zeigen, dass sie die zurückliegende Pleite gut weggesteckt haben. Gelingt den in der Fremde zuletzt fünf Mal in Folge unbesiegten Boys in Brown der erhoffte Dreier, würden sie erstmals seit fast 30 Jahren wieder mit drei Zählern aus Osnabrück zurückkehren. Im August 1991 gelang dank eines in der Schlussminute verwandelten Elfmeters von Klaus Ottens der letzte Auswärtssieg beim VfL.

Das wollen die Osnabrücker natürlich verhindern. Beim Überraschungs-Team der ersten Spieltage – der VfL belegte nach sieben Partien ohne Niederlage noch den zweiten Platz und hielt sich bis Weihnachten in der oberen Tabellenhälfte – lief es seit dem Jahreswechsel überhaupt nicht mehr wie gewünscht. Auf den etwas überraschenden 2:1-Erfolg bei Holstein Kiel zum Start ins Jahr 2021 mussten die Lila-Weißen neun Niederlagen in Folge hinnehmen. Der VfL rutschte in der Tabelle nach und nach ab und steckt als Tabellen-16. inzwischen voll im Abstiegskampf. Immerhin: In der Vorwoche konnten die Osnabrücker beim Debüt des neuen Cheftrainers Markus Feldhoff erstmals wieder einen Punkt holen. Das 1:1 beim direkten Konkurrenten 1. FC Nürnberg war wichtig – auch für den Kopf.

Als "einen Schritt in die richtige Richtung" bezeichnete Osnabrücks Bashkim Ajdini den Punktgewinn beim FCN und das damit verbundene Ende der Niederlagen-Serie. Die Niedersachsen, die an der heimischen Bremer Brücke nur sieben Zähler holen konnten und damit das schlechteste Heim-Team der Liga sind, wollen erstmals seit dem Sieg in Kiel wieder dreifach punkten und wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.

Den Blick nach unten richten laut Schultz auch noch unsere Kiezkicker, denn rein rechnerisch ist trotz des komfortabel wirkenden Vorsprungs von neun Punkten, der dank starker Leistungen in den vergangenen Wochen erspielt wurde, noch nichts erreicht. Mit einem Dreier an der Bremer Brücke würde sie aber einen sehr großen Schritt machen. Dafür gilt es, am Sonntag (21.3.) wieder Gas zu geben und alles zu investieren. Und vielleicht gelingt nach fast 30 Jahren dann auch endlich wieder ein Sieg an der Bremer Brücke.

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FC St. Pauli TV - Stimmen vor dem Spiel

Vor dem Spiel beim VfL Osnabrück haben wir uns mit Flügelspieler Maximilian Dittgen unterhalten.

Was Maxi noch gesagt hat, erfahrt Ihr bei FC St. Pauli TV!

 

(hb/hv)

Fotos: Witters

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