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"Wir wollen das tolle Erlebnis gegen Sandhausen fortsetzen"

Am Freitag (27.9.) sprach Cheftrainer Jos Luhukay auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen am Sonntag (29.9., 13:30 Uhr) natürlich über den Gegner und seine Stärken, aber auch über die Ausfälle im eigenen Team und wie er sie zu kompensieren gedenkt. Luhukay über...

... den SV Sandhausen: "Sie sind gut in die Saison gestartet. Das war für viele vielleicht ein bisschen überraschend, aber die Mannschaft ist gut organisiert und hat ihren eigenen Stil. Sie haben es ihren Gegnern bisher richtig schwer gemacht, gegen sie zu gewinnen. Sie stehen nicht umsonst auf dem fünften Tabellenplatz. Das ist sehr respektabel und wir müssen diesen Gegner sehr ernst nehmen. Wir müssen von der ersten Minute an an unserer eigenen Spielweise arbeiten und uns Möglichkeiten herausspielen, um das Spiel erfolgreich zu gestalten."

... die starken Außenbahnspieler des SVS: "Dennis Diekmeier spielt mit viel Dynamik und ist sehr offensiv eingestellt. Wir müssen überlegen, wer auf der Außenbahn für uns offensiv etwas bewirken und im Umschaltspiel die Wege zurück machen kann, um Diekmeier aufzufangen, wenn er seine Offensivaktionen hat. Sandhausen ist auf beiden Außenpositionen sehr offensiv eingestellt und versucht, viel Druck zu erzeugen. Die Spieler, die bei uns auf der Seite spielen, dürfen nicht nur offensiv denken, sondern auch an die Rückwärtsbewegung. Sie sind über die Außen sehr gefährlich und haben mit Kevin Behrens einen zentralen Stürmer, der sehr kopfballstark ist. Sie kommen nicht nur mit Behrens, sondern mit drei, vier Spielern in den Strafraum. Deswegen ist es wichtig, außen die Flanken zu verhindern."

... die Rückkehr ans Millerntor: "Ich freue mich natürlich, dass wir ein Heimspiel haben, das auch noch ausverkauft ist. Wir hoffen auf eine tolle Atmosphäre. Es ist noch nicht so lange her, dass wir eine Wahnsinnsatmosphäre und ein tolles Erlebnis hier hatten. Jetzt wollen wir das in unserem nächsten Heimspiel gegen Sandhausen fortsetzen."

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FC St. Pauli TV - die PK vor dem Spiel

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... die aktuelle Personalsituation: "Elf Spieler stehen nicht zur Verfügung. Der Kader ist also nicht umsonst so groß. Die Langzeitverletzten Philipp Ziereis und Henk Veerman sind noch nicht einsatzfähig. Christopher Avevor, YiYoung Park, Aurel Loubongo, Dimi Diamantakos, James Lawrence, Luis Coordes, Luca Zander und Cenk Sahin - das sind die Spieler, die nicht spielen können. Und Youba Diarra ist für Sonntag gesperrt. Damit fallen uns elf Spieler aus. Bei Christian Conteh fällt die Entscheidung heute oder morgen, ob er zum Kader gehört und eventuell starten kann. Er war in den vergangenen Tagen noch nicht bei einhundert Prozent."

... die Ausfälle von Diamantakos und Lawrence: "Das sind zwei Ausfälle, die für uns schwer wiegen. Ich hoffe, das wird am Sonntag nicht spürbar. Dimi ist natürlich mit seiner Präsenz, seinen Toren und Vorlagen wertvoll gewesen. Nicht zuletzt am Sonntag, wo er sich gut durchsetzt und die Vorlage für Ryo hatte. James Lawrence hat vier Spiele für uns gemacht und wir haben viermal nicht verloren. Das Bittere ist, dass wir immer mehr zu einer Mannschaft gekommen sind, die sich entwickelt hat. James hat dafür gesorgt, dass wir von hinten heraus ein gutes Aufbauspiel hatten und immer wieder die Stabilität im Spiel zurückgefunden haben. Daran wächst auch sein Nebenmann Leo. Das Duo fällt jetzt leider auseinander und wir müssen erneut wahrscheinlich zwei Innenverteidiger aufstellen, die noch nicht miteinander gespielt haben. James hat muskuläre Probleme und wird am Montag im MRT nochmal untersucht, ob er eventuell gegen Nürnberg spielen kann. Dimi fällt zwei bis drei Wochen aus."

... mögliche Alternativen in der Startelf: "Daniel Buballa hat zuletzt auch schon zwei, dreimal in der Innenverteidigung gespielt. Ich will das aber noch offen lassen. Wir haben noch zwei Trainingseinheiten. Ich bin hin- und hergerissen und will mich erst nach dem Abschlusstraining definitiv entscheiden, wie die Innenverteidigung aussieht. Es wird gegen Sandhausen extrem wichtig sein, dass wir eine Stabilität und im Aufbauspiel eine gewisse Sicherheit haben. Für Dimi gibt es mit Viktor und Borys zwei Alternativen. Borys kommt von einer etwas längeren Verletzung zurück, Viktor ist von den Neuzugängen am längsten dabei. Auch er hat noch nicht von Anfang an gespielt. Es sind zwei total unterschiedliche Stürmer und auch da will ich mir heute und morgen noch Eindrücke verschaffen."

 

(hbü)

Foto: Witters

 

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