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"Am Ende werden Kleinigkeiten entscheidend sein"

Am Sonnabend (1.12., 13 Uhr) empfangen die Kiezkicker die SG Dynamo Dresden im ausverkauften Millerntor-Stadion. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag (29.11.) vor dem Zweitliga-Duell gegen die Sachsen stand Cheftrainer Markus Kauczinski den Journalisten Rede und Antwort.

Zum Wochenstart erreichten die Braun-Weißen zwei Hiobsbotschaften. Nicht nur Richard Neudecker (Außenbandriss im Sprunggelenk), sondern auch Christopher Buchtmann (Muskelfaserriss im Oberschenkel) fallen verletzungsbedingt bis zur Winterpause aus. Zwei Tage vor dem Heimspiel gegen Dresden vermeldete Coach Markus Kauczinski, dass auch Johannes Flum trotz abgessener Gelbsperre wegen einer Grippe nicht zur Verfügung steht. "Das ist natürlich sehr schade, weil die Abstimmung zwischen Marvin und Johannes sehr gut klappt und uns in Regensburg gefehlt hat", erklärte unser Cheftrainer, der hinzufügte: "Ich bin aber froh über den großen Kader. Wir haben mehrere Möglichkeiten, um die Ausfälle zu kompensieren."

Für Flum käme mit Ersin Zehir, Bernd Nehrig und Jeremy Dudziak ein Trio als Ersatz in Frage. Für den Ausfall auf den offensiveren Position kann sich Kauczinski durchaus auch das Comeback eines 16-fachen polnischen Nationalspielers vorstellen. "Wir haben auch hier mehrere Varianten. Waldemar Sobota hat einen sehr guten Eindruck gemacht, aber auch Cenk Sahin ist immer sehr bemüht, den Anschluss zu finden. Am Ende werden Kleinigkeiten entscheidend sein", stellte der Fußball-Lehrer klar.

Die finale Startelf wird sich dann einem starken Gast aus Dresden stellen müssen. In der kurzen Trainingswoche lag der Fokus intensiv auf dem Tabellenzehnten. "Wir hatten wenig Zeit, um uns auf den Gegner vorzubereiten", sagte Kauczinski. "Dresden hat eine sehr kombinationsstarke Mannschaft mit vielen guten Fußballer. Im Gegensatz zum Regensburg-Spiel werden wir uns im Anlaufverhalten und in unserer Kompaktheit steigern müssen und sind dazu aufgefordert unser bestes Spiel zu machen."

Dabei werden die Boys in Brown eine Halbzeit lang auf die Unterstützung ihrer Anhänger verzichten müssen, die mit einem Stimmungsboykott gegen die Zerstückelung der Spieltage im Profifußball demonstrieren. "Ich verstehe die Fans und stehe auf deren Seite. Die Mannschaft wird es aber auf jeden Fall treffen und deswegen müssen wir uns untereinander noch mehr emotionalisieren. Ich freue mich auf die zweite Halbzeit, wenn es dann losgeht und uns wieder 27.000 Fans anfeuern", betonte der 48-Jährige abschließend.  

 

(ms)

Foto: Witters

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