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Der Kiezhelden-Spendenbeirat hat seine Arbeit aufgenommen

Kiezhelden ist seit vielen Jahren das Dach des gesellschaftlichen Engagements beim FC St. Pauli. Gemeinsam gelebt mit unseren Wirtschaftspartnern, den Kiezhelden-Ermöglichern, oder durch unsere Aktionen wie dem Kiezhelden-Golfturnier, unsere Weihnachtstafel für wohnungslose Menschen und vieles andere mehr.

Seit dem 1. Juli ist nun eine neue Säule unserer Kiezhelden-Arbeit dazugekommen: Der Kiezhelden-Spendenbeirat. Dieser entscheidet ab sofort über die Verwendung freier Spenden, die den FC St. Pauli erreichen. Das sechsköpfige Gremium besteht aus VertreterInnen des FC St. Pauli e.V., der Lizenzspielermannschaft, dem Aufsichtsrat, der AFM, dem Fanladen St. Pauli und dem Fanclubsprecherrat. Einstimmig entscheidet das Gremium über finanzielle Unterstützung der sogenannten Kiezhelden-Dauerprojekte und Anträgen von gemeinnützigen Organisationen.

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Wir haben mit unserem Technischen Direktor Ewald Lienen und Keeper Philipp Heerwagen, beide sind Mitglieder des Spendenbeirats, gesprochen.

Philipp Heerwagen (li.) und Ewald Lienen (re.) gehören dem sechsköpfigen Kiezhelden-Spendenbeirat an.

Philipp Heerwagen (li.) und Ewald Lienen (re.) gehören dem sechsköpfigen Kiezhelden-Spendenbeirat an.

Wie kam es zur Idee des Kiezhelden-Spendenbeirates?

Lienen: „Den FC St. Pauli erreichen stets kleinere und größere Spendensummen, die nicht zweckgebunden sind, also nicht in ein bestimmtes Projekt fließen sollen. Wir wollten mit der Installierung eines Spendenbeirates sichergehen, dass wir diese Gelder nicht nach Zufallsprinzip oder Bauchgefühl vergeben, sondern gemeinsam als Gesamtverein und Fanszene diskutieren und gemeinsam entscheiden, wo die Verwendung dieser Gelder am meisten Sinn macht und die beste Wirkung entfaltet.“

Wie darf man sich denn die Arbeit des Spendenbeirates vorstellen?

Heerwagen: „Wir haben einen Projektantrag erarbeitet, den die Organisation bei uns stellen kann. Der CSR-Bereich des FC St. Pauli sammelt diese, bündelt alle Informationen und stellt dem Spendenbeirat alles zur Verfügung. Anschließend gehen wir im Spendenbeirat in die Diskussion über die Inhalte und Ziele des jeweiligen Projekts und schauen, wie viel Mittel wir zur Verfügung haben und entscheiden dann, wer wie viel Gelder erhält oder wem wir absagen müssen. Wobei wir hoffen, dass es nicht so viele Absagen geben wird.“

In der Vergabe spielen ja die sogenannten Dauerprojekte eine wichtige Rolle.

Lienen: „Ja genau! Das sind Projekte und Institutionen, die wir als so wichtig erachten, dass diese stets Priorität genießen. Darunter sind der FC Lampedusa, St. Depri e.V., Fanräume e.V., das 1910-Museum, Kiezkick, USP Antirazzista, der Arbeitskreis Refugees, Braun Weisse Hilfe und andere Initiativen unter dem Dach des Fanladens verortet. Doch gleichzeitig wollen wir unbedingt, dass sich auch andere gemeinnützige Organisationen um Spenden beim Spendenbeirat bewerben. Erst einmal ist der Spendenbeirat offen für nahezu alle Anliegen und Wünsche, denn die Unterstützung von wichtigem sozialen Handeln gehört ja fest zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung.“

Heewagen: „Für mich ist gerade der letzte Punkt sehr wichtig. Es gibt so viele tolle Initiativen und Menschen, die sich für die Verbesserung der Gesellschaft einsetzen. Da wollen hier helfen und unterstützen. Und da wir im Spendenbeirat alle Beschlüsse einstimmig fassen müssen, können wir so sicher sein, dass wir auch von diesen Dingen, die die Gelder erhalten, auch überzeugt sind. Wir freuen uns sehr über alle Projektanträge, die uns erreichen.“

Vielen Dank für das Gespräch, Ewald und Heerwi!

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Alle Informationen zum Kiezhelden-Spendenbeirat findet Ihr hier: KLICK!

Und natürlich sind auch Eure Spenden herzlich willkommen. Schickt einfach eine E-Mail an kiezhelden@fcstpauli.com!

 

Fotos: Witters

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